Zur Bürgermeisterwahl 2017 in Biebertal

Am 16. September hat der Gießener Anzeiger ein großes Bürgermeisterkandidaten-Interview mit Michael Borke, Thorsten Cramer und Patricia Ortmann veröffentlicht. Einzelne Aussagen über uns GRÜNE können nicht unkommentiert bleiben.

Im Anzeiger ist zu lesen:

GAnz: Sie alle haben die Unterstützung einer Fraktion im Gemeindeparlament. Wen wählen eigentlich die Grünen?

Cramer: Es ist kein Geheimnis, dass Kollege Hendryk Gaidies von den Grünen seine Kandidatur davon abhängig gemacht hat, ob Herr Bender noch mal antritt. Ich habe ihm dazu gesagt: Dann bist du der falsche Mann dafür. Du musst so ein Amt wollen. […]

Borke: Ich glaube, dass die grünen Wähler sich aufteilen werden. Wohin Sie am Ende gehen? Ich würde da keine Vorhersage machen. […]

Ortmann: Meines Wissens haben die Grünen noch keine Wahlempfehlung abgegeben. Es gibt Gespräche, das stimmt. Und was die natur- und umweltpolitischen Themen angeht, sind wir uns bis auf das Thema Windkraft alle sehr nah. […]

Der CDU-Bürgermeisterkandidat Thorsten Cramer darf gerne öffentlich sagen, wen er für eine Kandidatur geeignet hält und wen nicht. Ein persönliches Gespräch aus dem Juli 2016 falsch wiederzugeben, geht dann aber doch zu weit. Besonders Herr Cramer dürfte es zu schätzen wissen, dass sich die Biebertaler GRÜNEN nicht zur Eignung einzelner Kandidaten äußern. Auch wenn er glaubt, offene Geheimnisse zu kennen, hat unsere Entscheidung, bei der Bürgermeisterwahl keinen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken, nichts mit der Kandidatur von Herrn Bender zu tun.

Gespräche hinsichtlich einer möglichen Zusammenarbeit mit uns hat es überhaupt nur mit Michael Borke gegeben. Er war der Einzige aus dem Kandidatenkreis, der uns seine Ideen für die nächsten sechs Jahre vorgestellt und aktiv um Unterstützung geworben hat.

Da wir innerhalb der Fraktion keine einheitliche Meinung bilden konnten, verzichten wir auf eine Wahlempfehlung.

Wer auch immer in den nächsten Jahren das Bürgermeisteramt inne haben wird — wir werden zur konstruktiven Zusammenarbeit bereit und in der Lage sein.

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